Kategorie: News.

Jetzt sind schon drei Tage vergangen seit unsere Tour vorüber ist und endlich fühlen wir uns klar genug, um euch einen kurzen Einblick in das Geschehen der letzten Wochen zu geben. Wir haben viel erlebt, neue und vor allem nette Menschen kennengelernt, wilde Partys gefeiert und festgestellt, dass wir uns – selbst zusammengepfercht – mal mehr, mal weniger gut vertragen.

Genug des Vorgeplänkels und hin zu den ernsten Worten: Dies war unsere erste Tour und es waren zudem unsere ersten Auftritte nach einigen Jahren KBF-Abstinenz. Die Zeichen standen, wie euch sicherlich nicht entgangen ist, auf Eskalation. Bereits auf der Zugfahrt nach Aschaffenburg und damit schon vor unserem ersten Auftritt, fanden wir uns in einer Art Blase – aus Schnaps, Wahnsinn und Erwartungen auf das Kommende – wieder. Das zog sich wie ein roter Faden durch die darauf folgenden Konzerte und uns ist wichtig, dass wir das ansprechen, da es dadurch sein kann, dass einige ein völlig verzerrtes Bild von uns haben. Unsere Musik ist uns wichtiger, als es den Anschein erweckt haben könnte. Wir haben eine, für uns wichtige Message, die wir mit unseren Texten zum Ausdruck bringen möchten und dazu gehört eben nicht nur der praktizierte Hedonismus, sondern auch politische und Persönliche Statements. Die Rauschgift Tour ist uns, wahrscheinlich aufgrund des enormen Rauschgiftkonsums, ein wenig entglitten und wurde zu einem Selbstläufer, den keiner von uns zu durchbrechen vermochte.

Wie geht es weiter?
Wir sind derzeit an der Planung für ein neues Album, welches aber frühestens diesen Winter zu erwarten ist. Geplant ist, dass dieses Album eine politischere und ernsthaftere Note bekommt. Die Rauschgift-EP, mit dazugehöriger Tour, kam zur richtigen Zeit, aber wir wollen nicht stehen bleiben oder uns gar ausruhen.

Derzeit sind wir dabei uns verschiedenen Musikprojekten, darunter auch ganz neuem, zu widmen. Dennoch freuen wir uns selbstverständlich über Konzertanfragen und sind immer bereit auf Geburtstagen, Tanzveranstaltungen und Beerdigungen aufzutreten. Ihr wisst wie man uns erreicht.

Bedanken wollen wir uns bei allen die uns den Rahmen für Experimente und Wahnsinn gegeben und uns ver- und gepflegt haben. Besonders unseren Tourbegleitern Daniel und Jasmin, sowie Julius, Ender, Chris, Katja, Jerry und allen anderen Leuten aus dem Stern, David, Aaron, dem schönen Mädchen aus Graz und der netten Person bei der wir schlafen durften, dem Burger-Macher, Nicole, Flo und den netten Menschen mit Tierkostümen, Förb, Dirk, Daniels Vater sowie der verpeiltesten Barcrew der Welt (Wir sehen uns auf eurer Goa-Party. Bestimmt.), Inge, den Jungs von Sans Frontières, sowie „Ich bin Darwin“ und allen Leuten die mit uns gefeiert, gegessen und sich entspannt haben.

Eure KBF Revolte.

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Wie die Zeit vergeht. Wir haben uns schon lange nicht mehr gerührt, aber uns gibt es noch, also verfallt nicht in Panik. Das Stachel ist sogar auf der Suche nach kleinen Gigs. Pflegeleicht wie der Typ ist spielt er meistens für Spritgeld und Alkohol, also ran an die Tastatur und buchen. Mapec fordert statt dessen eine Wiedergründung von KBF Revolte und hat sogar einen digitalen Drohbrief verfasst:

DIES IST EIN DROHBRIEF! Wenn sich KBF nicht wiedervereinigt, dann gründe ich unter dem Namen SONNENBRILLE-BAND eine KBF-REVOLTE-COVER-BAND mit der Instrumentierung Kazzoo, Gießkanne und Kinder-Kassettenrecorder. Auf überspielten alten Benjamin-Blümchen-Kassetten werden wir dann die KBF-Musik einspielen und dazu langweiligsten Krach machen. Jeden Monat treten wir damit im BEAVERS auf (als Cover-Band können die uns nicht ablehnen!). Also: KBF her oder SONNENBRILLE kommt!!!

Da wir aber nicht mit Terroristen verhandeln sondern sie ruhig stellen habe ich eine KBF-Perle aus den Untiefen meines Rechners gehoben und auf unseren Youtube-Kanal geladen. KBF Live auf dem Kommz. Muss man sehen, oder auch nicht, macht wahrscheinlich keinen Unterschied.

Traurige Nachrichten habe ich auch zu verkünden und zwar das „DJ Anti Alles“ seinen musikalischen Ruhestand eingeläutet hat und das bereits dem letzten Gig in Salzburg. Würde gerne seine letzten Worte aus Facebook kopieren, aber leider ist dort mittlerweile alles gelöscht. Nichtsdestotrotz: Mach es gut Anti Alles, es war immer lustig mit dir. Vergiss uns nicht und lade uns mal in den Brotzeitkeller ein!

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